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Der Haarguar

(entstanden in einer besonders kreativen Phase Ende der 90er)

 

 

Verbreitung, Vorkommen:

Der Haarguar ist eine sehr weit verbreitete Spezies des männlichen Homo Sapiens. Gelegentlich kann es zu einer haarguarähnlichen Mutation auch bei den weiblichen Homo Sapiens kommen, jedoch sind solche Fälle weitestgehend undokumentiert und werden deshalb hier außen vor gelassen.

Der Haarguar tritt auf allen Kontinenten der Erde in großer Zahl auf. Eine besondere Gewichtung besteht allerdings in Richtung der hellhäutigen, ursprünglich auch „weiß“ genannten Unterarten des Homo Sapiens. Meist gibt sich der Haarguar erst im fortgeschrittenen Alter als solcher zu erkennen, weshalb eine genaue Zählung kaum möglich ist. Es wird jedoch weiterhin geforscht.

 

Beschreibung:

Der Haarguar ist ein – auf den ersten Blick – völlig unauffälliger Vertreter des männlichen menschlichen Geschlechtes. Es gibt ihn in allen Längen, Breiten und Gewichtsklassen. Anfangs haben auch alle Haarguare ein unterschiedliches Haarkleid: dies wird allerdings in zunehmendem Alter immer einheitlicher. Das meist anzutreffende Haarkleid des Haarguars ist ein lichter Haarkranz im Nacken. Die Haare auf dem Kopf werden mit den Jahren immer durchsichtiger.

Es wird auch gar nicht selten von Haarguaren berichtet, die nur noch durchsichtige Haare auf dem Haupte tragen, ebenso, wie es einige Arten gibt, bei denen sich die kleinere Stirnhaarunsichtbarkeit kaum ausbreitet. Diese Arten sind jedoch alle unter „Normal, nicht gefährlich“ anzusiedeln.

Kritisch wird es bei einigen normalen Männchen, die sich aus kaum nachvollziehbaren Gründen das Haupthaar rasieren. Von diesen ist, sofern sie es aus ethischen Gründen taten, Abstand zu halten, da sie zu nicht zu erkennender Aggressivität neigen können.

Pseudo-Haarguare, die sich aus gesundheitlichen (Läuse) oder ästhetischen Gründen das Haupthaar entfernen ließen, sind meist ohne viel Mühe von der Schlechtigkeit eines solchen Handelns zu überzeugen.

Dies alles sind jedoch wiederum keine echten Haarguare, weshalb sie im Folgenden außen vor gelassen werden.

 

Wie erkenne ich, dass mein Männchen ein Haarguar ist?

Nun – das ist schwierig. Hat er Papiere? Dann sollten Sie Ahnenforschung betreiben, denn meist ist das Haarguargen dominant vererbend. Hat Ihr Männchen Haarguarahnen, wird es wahrscheinlich auch einer sein.

Allerdings ist dies kein Grund, es abzugeben. Haarguaren wird, das dürfte der größte Vorteil sein, eine größere Potenz nachgesagt als ihren normalen männlichen Artgenossen.

Der Haarguar wird solange nicht als solcher erkannt, wie er es schafft, sich täglich eine Ration wilder Haare zu jagen. Mit zunehmendem Alter fällt ihm dies immer schwerer, und manche geben es ganz auf. Der Haarguar möchte in dieser wichtigen Phase gerne unterstützt werden, da es einigen sehr schwerfällt, ihre Jagdunfähigkeit zu akzeptieren. Unterstützung ist auch angesagt, damit der Haarguar die Jagdunfähigkeit nicht in fremden Gefilden kompensiert...

Generell lässt sich sagen, dass es sich mit einem geouteten Haarguar genauso kompliziert oder unkompliziert lebt wie vor dessen Outing. Man sollte sich deshalb nicht die Haare raufen, und schon gar nicht zu chemischen Helferchen greifen, da diese schädlich für die Gesundheit des Haarguars sein können.

 

Die Pflege des Haarguars

Im nicht mehr jagdfähigen Zustand ist die Pflege eine Haarguars denkbar einfach: einfach alle ein bis zwei Tage mit einem feuchten Lappen über den Kopf gehen, kurz nachpolieren, fertig.  Unsichtbare Haare sind nämlich nicht besonders schmutzanfällig.

Verbleiben noch sichtbare Resthaare, so ist mit den unsichtbaren so zu verfahren wie im ersten Abschnitt; für das spärlich verbliebene Sichthaupthaar empfiehlt sich ein sogenanntes Haarwaschmittel, das es fast überall zu erstaunlich günstigen Konditionen zu kaufen gibt. Dies trägt man nun mit fließendem Wasser einmal täglich auf, spült es nachher wieder ab und rubbelt die Haare mit einem sauberen Handtuch trocken. Anschließend, wenn nötig, einmal durchkämmen.

 

Bei allgemein guter Erziehung des Haarguars sollte es möglich sein, dass der Haarguar diese Pflege bald selbst übernimmt. Es ist allerdings zu beachten, dass er sich nicht die sichtbaren Haare lang wachsen lässt, und sie sich dann über die unsichtbaren kämmt. Das sieht, wie man es leider noch zu oft beobachten kann, gar nicht schön aus.

Natürlich sollte man auch die Pflege des übrigen Körpers nicht vernachlässigen, da auch der Haarguar mitunter zu strengem Körpergeruch neigt und man sich diesem dann nur durch striktes Aussperren des Haarguars entziehen kann.

 

Bei guter Pflege haben Haarguare eine hohe Lebenserwartung; ungefähr um die 70 Jahre. Nicht zu vergessen, dass ein Haarguarjahr sieben mal soviel zählt wie ein Menschenjahr, da der Haarguar, wie der Name schon verrät, noch sehr eng mit seinen tierischen Wurzeln verbunden ist.

 

Sonst lässt sich über die Pflege des Haarguars nicht mehr sagen: man sollte jedoch vor jeglicher Anschaffung eines Männchens genauestens überprüfen, ob man den Lebensbedingungen eines normalen Menschenmännchens überhaupt gerecht werden kann. Denn diese Ansprüche stellt selbstverständlich auch der Haarguar.

 

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Na, Interesse???

Dann wendet euch doch an die Zeitschriften „Mein Haarguar“, „Zeit für Haarguare“ und, eine der kompetentesten Zeitschriften auf dem deutschen Markt, die „Haarguar-Revue“. Dort findet ihr jede Menge Infos, auch zum richtigen Umgang mit Haaren im Abfluss, was doch einmal vorkommen kann.

 

Viel Spaß!!!

 

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Neulich ist es sogar gelungen, einen Haarguar mit einer Fotofalle zu ertappen!

 

 

 

 

 

 

Dieser Haarguar hat sich zur Kompensation des unsichtbar gewordenen Deckhaars einen sogenannten "Dreitagebart" wachsen lassen.

Dieser Haarguar ist offenbar nicht mehr schnell genug bei der Jagd nach wilden Haaren. Durch die Gesichtsbehaarung kann er sich leichter im Dickicht verstecken und sich an seine ahnungslose Beute anschleichen.

 

 

 

 

 

 

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